antifaschismus: radikal?!

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Am 1.Mai wollen NPD und andere Nazis im Rahmen einer Kundgebung ihr rassistisches und menschenfeindliches Weltbild vor der EZB in Frankfurt/M. kundtun.
Dies gilt es zu verhindern!
Auf der Basis verkürzter Kritik am kapitalistischen System, soll ihre Ideologie Einzug in bürgerliche Strukturen erhalten, um dort reproduziert statt hinterfragt zu werden. Erst bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass solche Tendenzen jedoch nicht nur im Weltbild der Neonazis zu finden sind, sondern bereits in der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“ wurzeln.
Deshalb möchten wir uns der Frage stellen, wo faschistische Tendenzen und damit verbundene Ausgrenzungsmechanismen zu greifen beginnen und weshalb ein neonazistisches Weltbild lediglich deren Zuspitzung darstellt. Dabei sollen Anknüpfungspunkte für Intervention aufgezeigt werden.
In Form einer Diskussion wollen wir gemeinsam herausarbeiten, wie eine konsequente antifaschistische Praxis aussehen sollte und wie individuell konkrete Handlungsstrategien und Perspektiven sein können.

12.04.2013 Antifaschismus radikal?! Vortrag Teil 1

Freitag 12.04. 18:30h in der „Kapelle“ der HfG (Isenburger Schloss EG)

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19.04.2013 Antifaschismus radikal?! Vortrag Teil 2

Freitag den 19.04. 19:00h in der „Linken Ecke“ Domstrasse 61

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Stürmische Zeiten! Naziaufmarsch am 1. Mai verhindern, befreite Gesellschaft erkämpfen!

Stürmische Zeiten! Naziaufmarsch am 1. Mai verhindern, befreite Gesellschaft erkämpfen!

Am 1. Mai 2013 wollen Neo-Nazis aus ganz Deutschland unter dem Motto ‚Raus aus dem Euro – Gegen Euro und Großkapital‘ eine Kundgebung an der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main abhalten.
Die Werbetrommeln rühren sie mit einer völkischen „Kritik“ am Kapitalismus. Dies mit allem zu verhindern was notwendig ist, steht außer Frage, dennoch wäre es ein Trugschluss zu glauben, dass Antisemitismus, Homophobie und andere menschenfeindliche Ideologien nur von Neo-Nazis vertreten werden. Es sind Ideologien, die nicht das Gegenteil dieser vermeintlich ach so menschenfreundlichen Gesellschaft darstellen, sondern in ihr angelegt sind. Dementsprechend gehören sowohl diese Ideologien, als auch die sie reproduzierende Gesellschaft bekämpft.

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In Ruhe dinnern ist nicht mehr! Solidarität gegen Standortkonkurrenz und Spardiktat – weltweit

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In Ruhe dinnern ist nicht mehr! Solidarität gegen Standortkonkurrenz und Spardiktat – weltweit
Aufruf zur Demo gegen die Abschlussgala der European Finance Week 2012 in der Alten Oper in Frankfurt am Main.

Am 23. November kommen die Teilnehmenden der diesjährigen European Finance Week (EFW) in der Alten Oper zu ihrer Abschlussgala mit schickem Dinner zusammen. Die Oper selbst „bewirbt“ dieses Event mit den Worten:
„Zutritt nur mit Einladung. Treffpunkt führender Vertreter des nationalen und internationalen Finanzwesens sowie aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.“

Die Hauptrede an diesem Tag wird „Supersparkommissar“ (FR) Wolfgang Schäuble halten.
Wofür die nationalen wie internationalen Vertreter_innen stehen, wird seit Ausbruch „der Krise“ deutlicher denn je:
Sie stehen für die Nutzung der Krise zur weiteren Verschärfung der Ausbeutungsverhältnisse: Ob durch die Ausweitung von Niedriglöhnen und Leiharbeit, Kürzung bei Bildung und Rente und weitere soziale Einschnitte in Deutschland oder durch die tiefgreifende soziale Verelendung wie in Griechenland und Spanien: Hier wie dort kostet die Umsetzung der „Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit“ diejenigen am meisten, auf deren Rücken die Standortkonkurrenz sowieso schon ausgetragen wird; nämlich Lohnabhängige, Migrant_innen, Erwerbslose, Rentner_innen…
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M31-Nachbereitung des „sozialrevolutionären & antinationalen Krisenbündnis“ Frankfurt

Das folgende Nachbereitungspapier soll noch einmal kurz die Idee hinter der M31-Vernetzung und dem Aktionstag am 31. März rekapitulieren [1] und selbstkritisch auf ihre (bisherige) Verwirklichung eingehen sowie Perspektiven andeuten, in deren Richtung eine weitere Vernetzung voranzutreiben ist.

Den Text gibts auch hier als PDF (ist besser lesbar).

1. Die Krise als Ausgangssituation
Wir wollen an dieser Stelle verdeutlichen, warum wir es in der gegenwärtigen Situation für wichtig und richtig halten eine antikapitalistische, antinationale und antiautoritäre Ausrichtung, wie sie von M31 vertreten wurde und wird, klar und deutlich zu artikulieren.
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Staatliche Unterstützung für Nazis beenden – Verfassungsschutz auflösen!

Das Frankfurter Bündnis gegen den Naziaufmarsch in Dresden ruft zu einer Demonstration am 28.01.2012, Frankfurt/M Hbf, 14 Uhr gegen Nazis, den Verfassungsschutz und für die erneute Verhinderung des größten Neonazispektakels Europas am 18. Februar in Dresden auf. Wir unterstützen die Stoßrichtung der Demo und dokumentieren an dieser Stelle den offiziellen Aufruf:

Uns alle hat die rassistische Mordserie des sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) erschüttert und zutiefst empört. Doch leider ist klar, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist: In den letzten 20 Jahren sind mindestens 182 Menschen von Nazis ermordet worden. Polizei und Justiz versuchen dabei fast immer den politischen Charakter dieser Taten zu leugnen und sie zu relativieren. Der Verfassungsschutz, unter anderem von ehemaligen Gestapo-Offizieren aufgebaut, trägt seit Jahren durch die Bezahlung von V-Leuten zur Finanzierung von Neonaziorganisationen bei. So hat allein die Thüringer Naziszene, aus der die „NSU“ hervorgegangen ist, über die Jahre hinweg mehrere hunderttausend Euro erhalten.
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